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Verrat durch eigne Hand

Überall wohin ich sehe alles voll mit Blut
Stumm schiebt sich der Staub in jede Ecke dieser Stadt
Fliehend vor dem Hungertod seit Jahren auf der Flucht
Nagend an dem Tuch der Zeit und trotzdem niemals satt
Ausgelaugt und weggeworfen ständig nur pariert
Ausgebeutet, abgeschoben, gehorcht und resigniert
Weggelaufen und du merkst die Panik beißt sich fest
Die groß erhoffte Freiheit für immer fort und immer weg

Ref:
Zu lange überlegt und nur gehofft und nur geglaubt
Gedanken auf den Müll geschmissen oder an andere verkauft
Totgeboren ohne Geist und ohne den Verstand
Zum Schluss verwest man sowieso
Verrat durch eigne Hand

Inkompetenz, Intoleranz und nehmen was man kriegt
Sind das dünne Tuch, das Leben heißt, auf das sich jeder hier begibt
Auch wenn man es sich selber nicht eingesteht, irgendwann merkt man es doch
und dann hilft euch wirklich nur noch eins: ein Stoßgebet zu Go

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