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Der Schnee fällt

Der Schnee fällt, deckt die Erde zu
ein weißer Boden bringt scheinbar uns die Ruh
du sitzt am Fenster, kannst es nicht verstehen,
wie alle mit der scheinbaren Ruhe gehen.
Trümmer liegen auf dem Boden, Frauen und Kinder schreien
Soldaten rennen durch die Straßen, schlagen alles kurz und klein
ein fauliger Geruch steigt zu dir auf er richt nach Kot
er riecht nach Verderben, Blut, Verzweiflung und Tot.

Ref:
Wenn hier Menschen ohne Grund marschieren
und meinen sie müssten den Feind eliminieren
versteh ich trotzdem immer noch nicht,
wer der Feind eigentlich ist.
Wenn Millionen von Menschen abgeschlachtet werden,
nur um Frieden zu sichern, Frieden auf Erden.
Doch den so genannten Frieden gibt es nicht,
nicht durch morden und nicht ohne dich.

Der Krieg hat sie alle geholt,
deine Familie, deine Freunde, alle tot
nur du lebst als einziger noch
in einem Schützengraben, in deinem Loch.
Du denkst dir "Meine Feinde, die kriege ich,
so räche ich meine Familie und rette mich"
doch ganz so einfach ist das nicht
finde die Schuldigen, an ihnen rächst du dich

Ref.
Wenn du meinst, dass du dich nur dadurch bewährst,
indem du anderen das Recht auf Leben verwehrst
bist du für mich kein Mensch mehr,
nur ne Maschine in nem endlosen Heer
von toten Seelen, die alle versuchen,
das Böse im Menschen bei anderen zu suchen
doch warum bei anderen, hey, schau dich an,
das personifizierte Böse bist DU! durch die Waffe in deiner Hand

Ref

 

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